Utopia kooperiert mit MySpace: “Meine Welt” will verändern
Utopia.de, das Portal für strategischen Konsum, betreut zukünftig auf MySpace die Nachhaltigkeitsinitiative Meine Welt. Bedeutet konkret, die Utopia Mitarbeiter bringen ihr Know How ein, um eine Community für MySpace Benutzer aufzubauen, die an Umweltthemen interessiert sind. Das Konzept für meine Welt ähnelt, wen hätte es gewundert, dem von Utopia.de. Es wird Nachrichten, Berichte und Reportagen geben, ausserdem sollen “grüne” Produkte vorgestellt werden. Damit Ideen nicht nur online gesponnen werden, sollen Aktionen in der realen Welt durchgeführt werden. Zum Start wird für jeden MySpace Benutzer, der Meine Welt in seine “Freunde-Sammlung” aufnimmt, in Tansania ein Baum geplanzt werden.
Wenn sich das Konzept schon so ähnelt, warum dann noch eine Öko-Community aufbauen? Die Antwort ist relativ einfach, die Reichweite auf MySpace ist um ein vielfaches höher als das, was Utopia.de in absehbarer Zeit erreichen könnte. Zudem steht man mit, zumindest teilweise, ideoligisch/politisch motivierten Aktionen immer vor dem Problem unter sich zu bleiben. Auf Utopia.de melden sich nur Benutzer an, die bereits einen Bezug zu ökologischen Themen haben. Das hat auch Vorteile, z.B. bleibt man von Störern weitestgehend verschont. In dem Zusammenhang ist fairdo ja sogar so weit gegangen, die Plattform nur eingeladenen Nutzern zu öffnen.
Der Mut zur Nische hat aber auch eine Schattenseite, die Zahl der Benutzer bleibt relativ klein und damit wird es schwer Einnahmen über Werbung zu generieren. Um wirtschaftlich unabhängig sein, so wie es Utopia.de ja sein will, ist man auf die Einnahmen angewiesen. Werbekonzepte im Umfeld ökologischer und sozialer Bekenntnisse sind ein schwieriges Thema. Das zwischenzeitliche wieder eingestellte Magazin Ivy durfte sich – hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand – aus der “Szene” einige Schelte für seine laxe Anzeigenpolitik gefallen lassen.
Was also her muss, sind alternative Einnahmequellen. Mehr Reichweite bietet MySpace zweifellos und eine Entlohnung für das Community-Management durch Utopia.de ist sicher nicht ausgeschlossen. Zumindest ist es in der Branche üblich, ob es in dem Fall aber tatsächlich passiert, weiss ich natürlich nicht. Obacht geben muss man, ob sich das Engagement in der eher vergnügungsorientierten MySpace Community auch positiv auf die Marke Utopia.de auswirkt. Aber das ist wie so oft eine Abwägung zwischen Wahrhaftigkeit und kommerziellem Erfolg, die sich als Aussenstehender immer leichter treffen lässt.
Andere Blogs zum Thema: Vital-genuss.de + Organic Blog
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Hans-Jürgen Langenbahn schreibt:
Hallo Michael,
vielen Dank für diesen Beitrag. Ich weiß nicht, wie es Dir oder anderen geht, aber gleich wie oft ich auf die Utopia-Site gehe oder mir den zugeschickten Newsletter lese, ich bin nicht von Utopia überzeugt. Und ich kann nicht genau sagen, warum dem so ist. Die “Schwingungen”, die von Utopia ausgehen, kommen bei mir – ganz anders als allen Nachhaltigkeits-Blogs – nicht als echt, als nicht “von innen heraus gelebt” an.
Ich habe immer den Eindruck, bei Utopia geht es vorrangig um ein Geschäft mit dem Zeitgeist, was Dein Beitrag auf gewisse Art auch bestätigt. Vielleicht liege ich aber auch völlig falsch und tue Frau Langer & Co unrecht, aber dann frage ich mich, wieso alle anderen Nachhaltigkeits-Websites und -Blogs mich bei weitem mehr überzeugen als Utopia? Wie geht es Dir und anderen damit?
Viele Grüße,
Hans
http://www.maskal.de
Michael Wenzl schreibt:
@Hans-Jürgen:
So weit es mich betrifft, sehe ich Utopia als das was es ist. Es eine Plattform für ökologisch und sozial orientierte Konsumenten. Die Plattform ist gewinnorientiert und das wird auch ganz offen zugegeben. Nur wahrscheinlich erweckt bei vielen das Konstrukt mit einer Utopia Stiftung im Hintergrund nicht sofort den gleichen Eindruck.
Es ist schwer so eine Webseite zu finanzieren, schau Dir nur einmal die Team Seite an, die wollen auch Essen auf dem Tisch haben. Das Resultat ist das Spannungsfeld, von dem ich im Artikel schreibe. Das ist einfach Fakt. Utopia hat den kommerziellen Weg gewählt und damit innerhalb der Möglichkeiten Erfolg gehabt. Es gibt keine ähnlich geartete Plattform, die mehr Benutzer hat.
Ich müsste mich aber schwer wundern, wenn dort schon Gewinne erzielt werden. Ob das aber Teil der Glaubwürdigkeit ist, steht auf einem anderen Blatt. Anderen Medien wirft man ja auch nicht perse Käuflichkeit oder andere niedere Beweggründe vor.
Bei den Blogs ist einfach der persönliche Bezug ein anderer. Sofern man selbst aus altruistischen Motiven heraus bloggt, bekommen andere Blogger vielleicht den gleichen Vertrauensvorschuss, den man bei sich selbst sehen möchte. Im Detail ist dann natürlich wieder die Tücke versteckt, wenn z.B. das Blog Bestandteil des Eigenmarketings ist. Damit reissen wir uns aber gleich in die nächste Untiefe und zur Frage was ist “Bloggen” und wo ist die Wahrhaftigkeit.
Einfach Nachhaltig schreibt:
Utopia in der Sinnkrise?!…
Michael Wenzl berichtet auf Bio Emma über die Kooperation von Utopia und MySpace bei “Meine Welt” und kommt dabei auch auf den Spagat zu sprechen, den Utopia zwischen Glaubwürdigkeit und Wirtschaftlichkeit bewältigen muss. …
AP schreibt:
Hans, genau das Gefühl habe ich bei utopia auch immer, es ist eine spannende Idee zum richtigen Thema, aber irgendwie springt zum Schluss der Funke nicht über. Michel, für mich ist es aber wohl nicht der Punkt, ob die gewinnorientiert arbeiten wollen oder ob eine Stiftung dahinter steht. Bei einem guten Buch zum Thema oder einer tollen Zeitschrift nehme ich ja auch niemandem übel, dass er Brot auf dem Frühstückstisch haben will. Nein, bei mir ist es eher ein Problem des Stils, der vielleicht auch mit dem angepeilten Ziel der vielen Nutzer zu tun hat. Mir kommt die Plattform ein bisschen vor wie die schönen Hochglanzzeitschriften mit wunderschönen Photos, die man einmal durchblättert und dann wieder weglegt, weil der Inhalt sich auf Bilder und deren Unterschriften beschränkt. Ein bisschen ungerecht überspitzt: Utopia kommt mir vor, wie ein Sat 1 der Nachhaltigkeit und Sat 1 bin ich auch schnell leid…
Ich habe auch mal versucht herauszuspüren, warum ich eigentlich die Newsletter von Avaaz.org oder Kiva sofort lese, die von utopia aber erst einmal im Postfach übersehe. Und auch das ist eine Sache des Stils, utopia brüllt mir immerzu zu, wie wunderbar sie sind und ich bin, weil ich zu ihnen gehöre, Avaaz, Kiva und andere kommen mit einem Thema daher, und man spürt, dass es ihnen um das Thema und nicht in erster Linie um sie selbst geht….
Es ist schwer, Glaubwürdigkeit zu vermitteln, wenn man so plakativ und auf Masse ausgerichtet ist.
Michael Wenzl schreibt:
@Amei:
Ich sehe in kommerziellen Zielen auch nichts schlimmes. Allerdings sehe ich darin die Ursache für das was Du “plakativ und auf Masse ausgerichtet” nennst.
Avaaz und Kiva, sofern man die überhaupt mit utopia vergleichen kann, haben eine andere Grundlage, Sie finanzieren sich offen aus Spenden, das schafft eine andere Motivation und Selbstverständnis. Utopia muss sich als Marke platzieren und vermitteln, dass bestimmte Ideen nur dort realisierbar sind.
Welchen Funken erwartetst Du? Bei Markus hast Du einen entscheidenden Punkt angesprochen. Du würdest Dir zu bestimmten Themen etwas wünschen. Ich würde an dieser Stelle sagen – “Ja dann mach es einfach selbst, wenn es sonst keiner macht”. Bei Utopia gibt es diese Möglichkeit sehr wohl, ich persönlich käme aber nier auf die Idee, dort Inhalte zu produzieren, die indirekt als Einnahmequelle für Utopia dienen, ohne eine Gegenleistung zu erhalten. Das gilt übrigens auch für die Foren. Selbst das kontroverseste Thema über Utopia ist schlussendlich Content, der Besucher auf die Seite bringt.
Stefan R. schreibt:
Vielleicht spült der Deal mit Myspace ja auch Geld in die Kassen und utopia wird dadurch unabhängig von Werbung auf der Webseite.
Noch eine These zum Sonntag. Was wenn das Kalkül der Grunder nicht aufgegangen ist und ein Netzwerk für ALLE öko-sozial-denkenden Menschen aufzubauen und sich stattdessen nur die “Fundamentalisten” angemeldet haben. Ich habe ja keine Ahnung von dem sozialen Netzwerk-Zeugs, aber 20tausen Benutzer wirkt auf mich auf auch nicht so viel. Wenn ich mir da die Land/Agrar Communitys dagegen ansehe, die Zielgruppe ist um ein Vielflaches kleiner.
Markus schreibt:
Ich finde und darüber habe ich auch schonmal mit Michael gesprochen, Utopia schrecklich. Das liegt aber weniger an den Inhalten, sondern am Aufbau der Seite. Sie ist das reinste Chaos und es fällt mir oft schwer mich darin zurecht zu finden.
Bei Utopia ziehe ich aber klare Grenzen. Der Inhalt, der von der Redaktion produziert wird ist oft nicht sehr informativ. Es gab mal ein paar interessante Ansätze und Interviews, aber leider viel zu selten. Die Utopia-Community hingegen finde ich klasse. Hier gibt es wirklich einige engagierte Menschen, die auch schon einiges auf die Beine gestellt haben. Wenn ich auf Utopia bin, dann geht es für mich eigentlich direkt und ohne Umwege ins Forum.
Mag sein, dass ich mich dort als Content-Lieferant für Utopia bediene, aber keine der anderen Nachhaltigkeits-Netzwerke bietet eine ähnlich große aktive Community. Vielleicht ändert sich das noch, aber zur Zeit ist es nun mal so.
Und selbst um die Masse anzusprechen, muss Utopia weit mehr tun als bisher. Vielleicht sorgen Aktionen wie Gewinnspiele und Affiliate-Werbung für Neuanmeldungen, aber diese werden zu einem hohen Prozentsatz Karteileichen bleiben und dem Tipping Point, den Utopia gerne erreichen möchte, kommen sie so auch nicht näher.
Ich wünsche mir, dass kritische Verbraucher eine stärkere Stimme erhalten und so vielleicht wirklieh etwas bewegen können. Utopia ist dabei, trotz seiner Fehler, zur Zeit der vielversprechenste Ansatz. Oder kennt jemand irgendwelche Alternativen?
Michael Wenzl schreibt:
@Stefan:
Das Problem ist ja weniger die Werbung auf der Webseite, dafür gäbe es glaube ich akzeptierte Möglichkeiten. Vielmehr ist es die potentielle Vermischung von Werbung und redaktionellem Inhalt, die an der Glaubwürdigkeit kratzt.
Der Vergleich mit den Agrar-Communities ist interessant, scheitert aber daran, dass die alle auch schon länger existieren. Was mich eher irritiert ist, dass sie nur auf 4000 Besucher (ich nehme an unique) pro Tag kommen. Aus meiner, zugegeben unmassgeblichen, Sicht ist das ist nicht gerade prickelnd.
@Markus:
Einfach selbst machen, es braucht ja keine 25000 Benutzer, 100 die gute Ideen haben reichen völlig.
Bei der Frage nach einer Alternative ist natürlich entscheidend was man sucht und damit erreichen will. Die Frage ist aber auch ob ein gewinnorientiertes Portal die richtige Basis für Verbraucherkritik ist. Grundsätzlich halte ich das nicht für ausgeschlossen, glaube aber, dass wir in Europa noch nicht so weit sind, dass sich Sponsoren in nennenswertem Umfang ohne jegliche Einflussnahme engagieren. Fast noch schlimmer: Selbst wenn sie es doch tun, glaubt man es ihnen nicht.
Selbstverständlich darf meine Lieblingsantwort nicht fehlen
Markus schreibt:
Michael, dann passt deine Lieblingsantwort aber überhaupt nicht zu deiner Lieblingsfrage:”Warum manche Dinge immer an zwei Stellen getrennt passieren, anstatt zusammenzuarbeiten?”
Die Alternative, nach der ich eher rhetorisch fragte, soll ja gerade, wie Utopia, die breite Masse ansprechen. Ich sehe da im Moment keine richtige Alternative.
Michael Wenzl schreibt:
@Markus:
Es bleibt aber die Frage ob es tatsächlich eine so breite Masse ist. Dass utopia in eine Lücke gestossen ist, steht ausser Frage – ausfüllen tut sie die aber noch lange nicht.
Du hast mich ertappt
Stefan R. schreibt:
@Markus Sollte die Zusammenarbeit aber nicht auch für utopia gelten? Noch ein Netzwerk selbst zu bauen anstatt vorhandene zu nutzen ist doch auch nicht so clever.
Markus schreibt:
@Stephan
Das war auch gar nie mein Anliegen. Ich hatte einfach eine rein rhetorische Frage nach Alternativen gestellt, um zu dem Schluss zu kommen, dass Utopia derzeit die beste Wahl ist.
Stefan R. schreibt:
@Markus Damit meinte ich nicht, dass Du ein Netzwerk aufbaust sondern ob Utopia nicht besser auf ein vorhandenes aufspringen sollte. Wobei die Frage sich durch die Kooperation mit Myspace ja selbst beantwortet.
Michael Wenzl schreibt:
@Stefan:
Und ausserdem eine Spitze gegen mich, weil ich mich mal über die fast schon notorische Eigenbrödelei aufgeregt habe
Die_Farmblogger schreibt:
Netzwerk(e) für die Chance Nachhaltigkeit…
Die Ankündigung, dass künftig Utopia mit MySpace zusammenarbeitet und dort die Gruppe “Meine Welt” gründet hat, führte wieder einmal zu einer Diskussion um Ausrichtung und Erfolgschancen von Utopia.
Um seine These zu untermauern, dass es zielfü…
Dorin Popa schreibt:
Bezechnend ist doch auch der am 15. zu verleihende Utopia Award, den sich Claudia Langer von Unternehmen wie Vaillant, Osram, Lexus und die Deutsche Post sponsern läßt, die allesamt nicht unbedingt ökologische Vorbilder sind…
Chance Nachhaltigkeit – Bio Emma schreibt:
[...] Wochende passieren ja manchmal die interessantesten Dinge. Im Zuge der Diskussion zur Kooperation von Utopia mit MySpace und der daraus folgenden Frage um die Sinn- und Wahrhaftigkeit von Utopia, stellte Hannes [...]
korrekte klamotten » Montag, MySpace und Utopia schreibt:
[...] “Alles wird gut”-Kampagne angucken wollte. In Kooperation mit Utopia.de, wie ich bei Bio Emma las. Oha, das ja mal eine Mischung. Utopia, die grünen Realo-Idealisten mit pfiffigem Marketing [...]
Sjörn Plitzko schreibt:
Ich finde es wirklich nicht gut alles ständig zu zerreden und irgendwelche auf den Tisch gekloppten Thesen zu verbreiten. Werfen wir doch mal einen Blick auf die Fakten: Utopia hat, ob “von innen heraus” oder nicht, mehr Bäume und was weiß ich noch alles gepflanzt als jeder einzelne von uns . Ob dort Wertschöpfung geschieht oder nicht, ist mir völlig wurscht, wichtig ist das es passiert und wir kritisch im Auge behalten nicht verarscht zu werden. Ich denke das die Community und die massive PR von Utopia die wirklich wichtigen Themen stark verbreiten und bei einigen Denkanstösse initiiert haben. Alles 100% korrekt und zur Zufriedenheit von allen Ökorandgruppen zu händeln ist schier unmöglich und die Ansprüche taugen niemals, niemals, niemals zur Massenbewegung. Und genau das braucht jede ökologische und ethische Bewegung: eine Masse die prozentual Marktanteile verschieben kann. Da lässt es sich stundenlang, Arm in Arm mit der TAZ über LOHAS schimpfen, aber ist es nicht wesentlich sinnvoller nicht auf starre Verzichtsethik zu pochen und sich damit selbst zu beweihräuchern, anstatt langsam mit kleinen Schritten auf breiter Fläche Bewußtsein zu schaffen und etwas in Bewegung zu bringen. Ich finde es überaus gut das Utopia auch auf MySpace zu finden ist, aus welchen Absichten auch immer. Dort erreichen Sie nämlich diejenigen an die keiner von uns mit irgendwelchen Nachhaltigkeitsblogs rankommt und dort zeigen Sie den Spaßfixierten, was eben auch Spaß machen kann und dies auch noch sinnvoll. Mal ehrlich: Augen auf, wir haben 2008 und niemand hat mehr Bock darauf auf Schwarzwurzeln rumzukauen, zumal es seit den Achtzigern nicht einmal mehr für profilneurotische Spinner Prestige damit zu holen gibt.
Martin Brem / Utopia schreibt:
Ich finde es immer wieder verblüffend, welchem Grundverdacht man ausgesetzt ist, versucht man Wirtschaftlichkeit mit positivem Wirken zu verheiraten. Warum kann man Utopia nicht gelassen als das sehen, was wir gern sein wollen: eine erfolgreiche Marke, die sich darum bemüht, dass Nachhaltigkeits-Themen dort ankommen, wo sie am meisten gebraucht werden: In der Mitte der Gesellschaft.
Wenn wir mit einer Firma wie Vaillant kooperieren oder einen Bannertausch mit der Madame machen, gibt es welche die laustark “Verrat” rufen. Wir erklären dann gern, warum wir das tun: mit diesen Aktionen schaffen wir uns einen größeren Radius, weil wir eben weiter kommen wollen, als zu jenen Konvertierten, die sowieso schon alles richtig machen.
Und gerade MySpace erweitert unseren Radius enorm. Knapp 9000 neue “Freunde” in vier Tagen. Das könnten wir “zuhause” nicht. Haben wir deshalb unsere Seele verkauft? Ich bin mir sicher, kein bisschen.
Übrigens finde ich auch, dass Utopia viel zu unübersichtlich und schwierig zu navigieren ist. Da haben wir noch einiges umzubauen. Das dauert nur leider viel länger, als es einem die Instant-Maschine Web so suggeriert. Aber es kommt. Nach und nach.
Und Danke, Sjörn. Schöner kann man das alles eh nicht sagen….
Einfach Nachhaltig schreibt:
Hannes Offenbacher startet “100.000 Gesichter für die Chance Nachhaltigkeit”…
Wow, was so ein Blog doch alles bewirken kann. Am Anfang steht die Kooperation von Utopia und MySpace, die mit “Meine Welt” versucht unseren Planeten zu retten (siehe BioEmma - Utopia kooperiert mit MySpace: “Meine Welt” will verä…
Stefan R. schreibt:
Und schon wieder einer der mit Klischees aus der Mottenkiste seinen Fortschritt gegenüber den Ökos belegen will und ein Utopia Mitarbeiter der dem unkommentiert zustimmt. War nicht letztens die Rede davon, daß es nichts bringt auf den Unterschieden herumzureiten?
Sjörn Plitzko schreibt:
Solange diese, leider viel zu oft auftretenden und durch Aussagen bestätigten, Klischees starre Dogmen verbreiten und Pragmatismus im Weg stehen, steig ich nich aussem Sattel.