Die Bedeutung von Blogs
Was gibt es schöneres als am Samstag die Hausarbeit zu machen und dabei Radio zu hören. Im Radiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur waren Jan Schmidt und Stefan Niggemeier zu Gast. Das Thema war “Gegenöffentlichkeit oder Selbstdarstellung – Welche Bedeutung haben Weblogs?“. Eine Sache ist mir trotz Ablenkung hängen geblieben. Nur 24% der Internetnutzer wissen was Blogs sind und nur 6% nutzen sie regelmässig. Meine Vermutung ist, dass die 6% annähernd mit der Zahl übereinstimmt, die auch selbst Blogs schreiben. Heisst aber auch, dass da noch jede Menge Platz für neue Blgos ist.
Wer es verpasst hat, kann sie die ganzen zwei Stunden als MP3 anhören: Teil1 und Teil2. Irgendwann meldet sich eine Hörerin zu Wort, die über ihre Ambitionen als Ökobloggerin erzählt.
Zwar selbst gehört, aber ganz vergessen zu schreiben und von netzpolitik.org wieder daran erinnert worden.
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Gerhard Zirkel schreibt:
Jaja, Deutschland die Internetnation
Ich habe viele Stammleser, die erst nach langer Zeit herausgefunden haben dass sie da einen Blog lesen.
Die meisten Deutschen können das Internet nicht von Ebay unterscheiden …
Gerhard Zirkel
Umgebungsgedanken » Blog Archiv » Weblogs im Radiofeuilleton-Gespräch schreibt:
[...] via: netzpolitik, bioemma [...]
ralphs schreibt:
Zur Bedeutung von Weblogs mache ich grad eine Umfrage unter Bloggern, die etwas länger dabei sind. Diese Umfrage wird mit 3 Fragen unter Step 15 meiner Anleitung Mit Weblogs per Du (noch nicht ganz fertig) veröffentlicht. Wichtig ist mir, dass nicht die Immergleichen zu Wort kommen, sondern Blogger der ersten Stunde sowie Ex-Blogger und welche, die erst seit 2 oder 3 Jahren dabei sind, aber noch nicht zu “A-Bloggern” erklärt wurden.
Meine Anleitung richtet sich an Einsteiger, die sich über Weblogs informieren möchten und/oder selbst einen Versuch starten möchten. Über meine Motivation:
Bloggen ist ein Minderheitenphänomen, das wird im Hype ums Bloggen gerne vergessen. Die Blogwelt besteht auch zudem nicht nur aus einer Handvoll “Meinungsführern”, die gerne gegen Journalisten wetterten, wie es mit Weblogs wenig vertraute Journalisten gerne darstellen. Trotz der relativ kleinen Anzahl von Bloggern ist die Blogwelt ein sehr vielfältiger Bereich des Internets, der von mehr oder weniger bekannten und engagierten Leuten bereichert und mit nützlichen Inhalten, Wissen und Erfahrungen versorgt wird.
Trotzdem habe ich oft erlebt, das Freunde, Bekannte und Kunden, die durchaus mit dem Internet vertraut sind, keine Ahnung davon hatten, was ein Weblog ist. Zudem hielt sich das Interesse, es zu wissen, in Grenzen. Diejeningen aber, die es wissen wollten, war das Thema nicht leicht zu vermitteln, da die Bloggerei eine sinnliche und geistige Erfahrung mit eigener Sprache und eigenwilligen Verhaltensweisen und Selbstverständnis ist.
Michael Wenzl schreibt:
@Ralph:
Gute Idee und gut gemacht was bisher da ist. In einigen Mails, die ich in den letzten Wochen bekomme habe, wurde nach genau so einer Anleitung für Neublogger gefragt – wunderbar.
Es wird weiter resümiert – Bio Emma schreibt:
[...] wird es immer noch nicht. Immerhin hat sich wieder ein Thema quasi von selbst erledigt. In einem Kommentar hat Ralph Segert, der auch das Konsumblog initiert hat, auf seine Anleitung “Mit Weblogs per [...]
ralphs schreibt:
@Michael: Freut mich, auch die Erwähnung von heute in Deinem Blog. Muss jetzt nun erst meine Grippe auskurieren, dann geht es mit neuem Elan weiter.
Übrigens: Wer an der Umfrage teilnehmen möchte, kann sich gerne bei mir melden, sie soll möglichst viele Stimmen sammeln und somit den subjektiven Charakter des Bloggens veranschaulichen. Die bisherigen Antworten gehen ganz in die Richting. Schade finde, dass die angeschriebenen Bloggerinnen keine Lust an einer Teilnahme haben. So entsteht leider wohl der unrichtige Eindruck, dass Blogger Männersache sei.
Michael Wenzl schreibt:
@Ralph:
Der Eindruck trügt, wenn ich mich nicht täusche war es eben in der Deutschlandfund Sendung, wo gesagt wurde, dass der Anteil von Frauen sogar sehr hoch ist.
Gute Besserung!