WordPress Philosophie

Wenn man sich mal daran gewöhnt hat, dass WordPress bei vielen Dingen eine eigene Philosphie verfolgt, kommt man überraschend schnell zu Resultaten. Was ich mit eigener Philosphie meine? Z.B., dass man bei der Verwaltung der Kommentare (Gr)Avatare einzeigen lassen kann, um diese auch in den Artikeln anzeigen braucht man ein eigenes Plugin, z.B. WP-Gravatar. Damit ist es auch möglich Gravatare bei den Kommentaren anzuzeigen, das kann aber mit einem Theme kollidieren, das selbst für die Anzeige sorgt. Das selbe Theme schafft es aber nicht die Gravater den Artikeln hinzuzufügen. Klingt unlogisch, ist es auch und muss akzeptiert werden. Genauso wie die Tatsache, dass man zum Lokalisieren der Themes den Quellcode editiren muss.

Besonders lustig finde ich aber Plugins, die man installieren muss wenn man die Funkionalität des Blogs einschränken will. An die Philosophie muss man sich langsam herantasten. Wenn man die Logik einfach mal stecken lässt, dann hat man sein Theme auch in einer Stunde angepasst, wo man sich vorher tagelang nur gefragt hat was sich die Entwickler und Designer mit dem Quellcode gedacht hatten. Da ist code wirklich manchmal poetry ;-)

Noch einmal zurück zu den Avataren. Wem das eigene Bild zu einfallslos ist, kann sich bei FaceYourManga, wie der Name vermuten lässt, einen Avatar als Manga erstellen. Wem der Stil gefällt findet dort umfangreiche Möglichkeiten das Aussehen zu variieren. Dumm ist nur, dass die Entwickler von FaceYourManga Linux nicht mögen. Darum gibt es jetzt auch kein Mange von mir.


Dieser Artikel wurde verfasst von:  Michael Wenzl
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Dieser Artikel wurde am Samstag 16. August 2008 um 11:37 veröffentlicht und ist unter Versuchsküche abgelegt. Sie können den Reaktionen mit dem RSS 2.0 Feed folgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen trackback auf diesen Artikel setzen.

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